Die erfahrenen Clown-Doktoren vom kuenstlerhaus43 sind nun schon seit sieben Jahren in Seniorenheimen unterwegs und haben viele Spuren hinterlassen. Man kennt die Stadtclowns und freut sich auf ihre Besuche und Späße. Eine Mitarbeiterin beschreibt die Arbeit der Clowns so:


„Clowns im Seniorenheim sind wichtig, weil ihre Anwesenheit verborgene Gefühle und Erinnerung erwecken kann und sie mit ihrer Leichtigkeit besonders gut schwerkranke Menschen erreichen

          ... und was gibt es schöneres als Lachen…“


Lachen ist nicht nur ein Privileg der Jugend. Auch Menschen, die sich auf Grund Ihres Alters oder Krankheiten (Demenz, Schlaganfall und anderen Beeinträchtigungen) zurückgezogen haben, freuen sich über den Besuch der Spaßmacher. Mit viel Fingerspitzengefühl wird miteinander gedichtet, gesungen und manchmal sogar auch getanzt.


Die Clowns schlagen mit ihrer ganz eigenen Art eine Brücke in die Gegenwart. Denn Menschen in Pflegeheimen bleiben - trotz aller Bemühungen der Angehörigen und des Pflegepersonals - manchmal mit ihrer Traurigkeit, ihren Sorgen und Ängsten allein.


Finanziert wird diese Arbeit über den Förderverein des theater kuenstlerhaus43.

Save the date - am 7. Dezember um 16.30 Uhr im kuenstlerhaus43

Im Rahmen der Wiesbadener Begegnungen unter dem Motto „Türen öffnen“ treffen Sie den erfahrenen Clowndoktor Dr. Hugo Schnipsel (alias Wolfgang Vielsack), der über die Arbeit der Clowns in Seniorenheimen berichtet. Dieser Adventskalender ist eine Aktion der katholischen und evangelischen Kirche in Wiesbaden, in Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Kurier und Tagblatt.